Hochwasser 2013

Karte Überflutung

Karte Überflutung

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Alte Elbarme (PDF)

Der Deichbruch bei Fischbeck
Das zweite “Jahrhunderthochwasser” der Elbe innerhalb von 11 Jahren führte in vielen Gebieten entlang der Elbe zu kritischen Situationen an den Deichen. So auch im Elbe-Havel-Winkel.

Noch am 09. Juni 2013 versuchten hunderte Helfer aus den umliegenden Dörfern, Feuerwehren aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie Bundeswehrsoldaten den absackenden Deich vor der Ortschaft Fischbeck zu stabilisieren. Doch es war umsonst. Kurz nach Mitternacht, am 10. Juni 2013 brach der Deich.

Zunächst war der Deich auf einer Länge von zehn Metern gerissen. Die Kraft der Wassermassen hat den Bruch dann auf mehr als 50 Meter erweitert. Kaum vorstellbar, schossen etwa 1000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das Hinterland. Das nur ca. 800 m entfernte Dorf Fischbeck war in kurzer Zeit überflutet.

Von dort aus bahnte sich das Wasser unaufhaltsam seinen Weg. Zunächst etwa 10 km nach Osten, um dann dem natürlichen Gefälle des Geländes und den alten Elbarmen (s. Karte der Alten Elbarme). folgend, nach Norden in die etwa 30 km entfernte Havel abzufließen (s. Karte des überfluteten Gebietes).

Die Kraft des Wassers und die Spuren der hiervon hervorgerufenen Schäden und Verwüstungen, sind beispielhaft in der Fotogalerie dargestellt. Das Betrachten der Bilder kann einen Beitrag dazu leisten, dem Vergessen entgegenzutreten und die Bedeutsamkeit der Thematik wach zu halten. Die Klimaveränderungen der letzten Jahrzehnte und die damit verbundenen Regenereignisse deuten darauf hin, dass dies mit Sicherheit nicht das letzte “Jahrhunderthochwasser” gewesen sein wird.

Bildergalerie Deichbruchstelle

Bildergalerie überflutetes Gebiet